Film- und Videoclub Ansbach

Aktuelles

Der Film- u. Videoclub Ansbach blickte auf ein erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr zurück

Die 1. Vorsitzende Anni Bergauer und der Schatzmeister Edgar Zottmann berichteten in der Hauptversammlung des Filmclub im Kunsthaus Reitbahn 3 über ein arbeitsreiches, aber auch sehr erfolgreiches Clubjahr 2019. Finanziell steht der Verein solide da. Durch die Anschaffungen eines mobilen Vorführschrankes und eines HDMI Wandlers (Audio) schloss das Jahr 2019 mit einem geringen Verlust ab. Die beiden Revisoren Gernot Samhammer und Franz Stich bescheinigten Zottmann eine ordentliche Kassenführung.

Die Mitgliederzahl ist konstant geblieben. Insgesamt wurden 21 Film- und Technikabende veranstaltet. Zum alljährlichen Clubwettbewerb wurden 7 Filme gemeldet, was Bergauer sehr positiv fand. Bester Film war „Rast auf der Flucht vor der Auseinandersetzung mit der Abgefucktheit des Ist-Zustandes“ von Peter Dischner. Ebenfalls Gold erhielt Franz Stich für „der Gleisumbauzug“.
Günter Laßmann hatte zwei Videos eingereicht und bekam für „Mit Lukas und Finn im Playmobil Funpark“ Silber sowie eine Bronzemedaille für „Na sowas“. A. Bergauer hatte „das Mini-Burgfest in Lichtenau“ dokumentiert und erhielt ebenfalls Bronze.
Manfred Noel verpasste ganz knapp für seinen Film „Reisetipp Tessin“ eine Goldmedaille und Ulrich Kalthoff bekam für die Dokumentation „Aktionstag Pro Asyl“ eine lobende Anerkennung.

Alle gemeldeten Filme erhielten die Weitermeldung zum Landesfilmfestival Franken 2019 und zum Eurofilmfestival. Günter Laßmann erhielt beim Landesfilmfestival Franken 2019 in Lauf eine Bronzemedialle für seinen Film „Na sowas“. Außerdem wurde der Autor mit „Na sowas“ zu den Bayer. Meisterschaften nach Dorfen eingeladen.
„Der Gleisumbauzug“ von Franz Stich erzielte beim Eurofilmforum Silber und wurde zum Eurofilmfestival nach Harsefeld bei Hamburg nominiert. Dort stand er in Konkurrenz mit 60 Filmern aus ganz Europa und erhielt ebenfalls eine verdiente Silbermedaille.

Der Clubausflug führte den FVC diesmal in die Hersbrucker Schweiz. Das Hirtenmuseum in Lauf und die Besichtigung der Burg Hohenstein stand u.a. auf dem Programm. Bei der Weihnachtsfeier wurden wie alljährlich die Jubilare geehrt. Auf 35 Jahre Mitgliedschaft konnten Peter Kögler, Joachim Klössinger und Gernot Samhammer zurückblicken. Hermann Kreisbeck ist seit 25 Jahren Mitglied, Franz Stich und Horst Stühler seit 20 bzw. 15 Jahren.

Auch auf eine Reihe von acht öffentlichen Abenden bei denen Videos der Mitglieder vorgeführt wurden,  konnte die Vorstandschaft zurückblicken. Besondere Aufmerksamkeit erhielten der Abend bei den Eisenbahnfreunden Ansbach. Dort gestaltete der Filmclub unter dem Motto „Eisenbahn im Amateurfilm – Filmprojekte von Hobbyregisseuren“ einen äußerst interessanten Abend mit Eisenbahnfilmen.
Auch der Abend „Gesichter oder Face to face“ in Zusammenarbeit mit dem Specktrumm, Kulturverein Ansbach im Kunsthaus Reitbahn 3 war sehr gut besucht und fand viel Anerkennung.  

Viel Arbeit macht den engagierten Videofilmern Roland Hiederer und Franz Stich die Langzeitdokumentation des Umbaues bzw. der Neugestaltung des Ansbacher Retti-Palais, die sicherlich noch das ganz nächste Jahr in Anspruch nehmen wird. Die im zweijährigen Turnus von der Stadt Ansbach veranstaltete Verleihung des Ansbacher Stadtsiegels wurde von den Filmern wieder dokumentiert und den letztjährigen Preisträgern eine DVD geschenkt. Auch beim im Sommer in der Reitbahn stattfindenden Bardentreffen waren die Filmer mit 3 Kameras vertreten und konnten mit ihren Filmaufnahmen den Filmautor Stefan Kammerer unterstützen.  

Der Film- u. Videoclub Ansbach kann im Sommer 2020 sein 55-jähriges Gründungsjubiläum feiern. Aus diesem Grunde werden die Videofilmer wieder das zweitätige Landesfilmfestival Franken 2020 ausrichten. Es findet am 08. und 09. Februar im „Haus der Bäuerin“ in Sachsen bei Ansbach statt.

Die Vorsitzende, Anni Bergauer, dankte allen Clubmitgliedern die zur Gestaltung der Clubabende beigetragen haben für ihr Engagement und bat sie sich weiterhin im Club zu engagieren.

Günter Laßmann feiert am 12.12.2019 seinen 90. Geburtstag

Am 12. Dezember feiert unser überregional bekannter Filmer Günter Laßmann aus Ansbach seinen 90. Geburtstag. Viele Jahre war der Jubilar als Jury-Referent des BDFA-Landesverbandes Bayern tätig. Als Jurymitglied wurde er in ganz Bayern und darüber hinaus bei Landes- und Bundesfilmfestspielen eingesetzt.

Von 1976 bis 1997 – also 21 Jahre lang - leitete er erfolgreich den Film- und Videoclub Ansbach, dem er seit 1967 nunmehr 52 Jahren als Mitglied angehört. Seine Videos wie z. B. „Im freien Fall“, „Die kleinen Monster vom Brücken-Center“, „Eclise solare“, „Crazy“, „Palmyra“, „Im Garten meiner Träume„ oder die Dokumentationen „Das fränkische Seenland“, “Emil“, „Die Schandtauber“ um nur einige wenige Erfolge aus den letzten Jahren zu nennen, waren auf regionalen und Bundeswettbewerben sowie BAF und DAFF erfolgreich vertreten.

Für seine Leistung um unser Hobby Film und Video erhielt er die goldene BDFA-Ehrennadel. Er initiierte zahlreiche Gemeinschaftsfilme unseres Clubs. Im Film- und Videoclub Ansbach ist sein Rat immer gefragt, beherrscht er doch Tricks und Technik aus dem ff.
Günter mach weiter so, wir freuen uns schon auf deinen nächsten Film !

Die Vorstandschaft und die Mitglieder des FVC Ansbach sagen dir Danke und wünschen dir und deiner lieben Christine für die Zukunft noch viele aktive Jahre bei guter Gesundheit und weiterhin viel Erfolg für seine filmische Arbeit.

09.12.2019 Weihnachtsfeier beim Film- u. Videoclub Ansbach

Ca. 29 Personen fanden sich zur diesjährigen Weihnachts-/Jahresabschlussfeier im Gasthaus „Rangau“ in Elpersdorf ein.

 

Nachdem Günter Laßmann in einigen Tagen seinen 90. Geburtstag feiert, hatte die Vorstandschaft das diesjährige Programm etwas abgeändert. Es wurden nach einem köstlichen Abendessen nur zwei besinnliche Weihnachtsbeiträge vorgetragen. Danach zeigte die Vorstandschaft den vor ca. 10 Jahren anlässlich des 80. Geburtstags von Günter Laßmann von Manfred Noel und Fritz Jordan gedrehten Film.

 

Unsere Überraschung war gelungen, damit hatte Günter nicht gerechnet. Er hat sich darüber sehr gefreut. Auch einige unserer Mitglieder kannten den ca. 1 1/2stündigen Videofilm noch nicht und waren begeistert.


Die Vorsitzende Bergauer durfte auch in diesem Jahr wieder mehrere Jubilare mit einer Urkunde und einer Flasche Wein für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren.


Für 15jährige Mitgliedschaft beim Filmclub wurde Horst Stühler geehrt.
Seit 20 Jahren ist Franz Stich bereits bei unserem Verein und für
25jährige Mitgliedschaft konnten wir  Hermann Kreisbeck auszeichnen.
Drei Mitglieder: Joachim Klößinger, Peter Kögler und Gernot Samhammer wurden für 35jährige Treue zum Filmclub ausgezeichnet.


Besonders gefreut hat uns, dass Joachim Klößinger und Peter Kögler wieder mal bei uns vorbeischauten. Mit köstlichen Weihnachtsgebäck und angeregter Unterhaltung klang unsere weihnachtliche Feier danach aus. Wir wünschen allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest !

12.11.2019 – Gastspielabend bei den Filmfreunden in Crailsheim

Am Dienstag, den 12. Nov. 2019 war es wieder soweit. Wie alljährlich im Herbst stand wieder unser Besuch bei den Crailsheimer Filmfreunden auf dem Programm.

Günter Laßmann, Manfred Noel, Dolores und Horst Peter sowie die Vorsitzende des Filmclubs mit Ehegatte Peter trafen sich mit den Filmfreunden in den Räumen der Städtischen Volkshochschule Crailsheim.

Wir hatten wieder eine umfangreiche Auswahl an Filmen dabei:

Straßenmarkt in Yan Gone (ca. 6 Min.)                                   von Horst Peter
Die Baobaballe in Horondave (ca. 6 Min.)                                von Horst Peter
Die Brücke (ca. 15 Min.)                                                        von Edgar Zottmann
Reisetipp Tessin (ca. 15 Min.)                                                 von Manfred Noel
Miniburgfest in Lichtenau (ca. 20 Min.)                                    von Anni Bergauer
Der Gleisumbauzug (ca. 10 Min.)                                            von Franz Stich
Rast auf der Flucht vor der Auseinandersetzung…. (4,30 Min.)   von Peter Dischner
Na sowas (ca. 3 Min.)                                                            von Günter Laßmann

Alle Filme kamen recht gut an und wurden bei einem Umtrunk im nahen Gasthaus noch rege diskutiert. Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch der Crailsheimer im nächsten Frühjahr!

14.07.2019: Clubausflug des Filmclubs

Ca. 25 Gäste hatten sich zum diesjährigen Clubausflug angemeldet. Fritz und Gabi - unsere Organisatoren - hatten einen kleinen Bus mit Fahrer gemietet. Diesmal ging es in die Fränk. Schweiz, nach Hersbruck.

Die Vorsitzende hatte zum kleinen Umtrunk mit Sekt und Knabbereien eingeladen, so dass wir alle auf einen gelungenen Ausflug anstoßen konnten. Selbst Petrus, der Wettergott, hatte ein Einsehen mit uns.

Pünktlich um 10.30 Uhr fand eine Führung im Hirtenmuseum in Hersbruck statt. Interessant, wie in Bayern aber auch in der restlichen Welt die Hirten ausgestattet waren um ihre Tiere zu pflegen. Eine fachkundige Führung, die uns zeigte wie einsam bzw. mühevoll die Arbeit der Hirten mit ihren Herden war.

Das Mittagessen gab es in Kleedorf. Dort hatte Fritz auf der Terrasse im Garten des „Alten Schloss“ Plätze reserviert. Köstlich die Schäuferle und frischen Pfifferlinge.

Anschließend fuhren wir zur Burgbesichtigung nach Hohenstein.
Wir kletterten mühsam über ausgetretene Stufen den steilen Weg zur Burg. Die Felsenburg befindet sich am westlichen Ortsrand von Hohenstein, der zweithöchstgelegenen Ortschaft Mittelfrankens, in der Gemeinde Kirchensittenbach. Ihr Standort ist das Gipfelplateau des Hohensteins, der mit 624 m die höchste Stelle in dem nordwestlich der Pegnitz gelegenen Teil der Hersbrucker Alb bildet. Die Burg fußt auf diesem 30 m hohen und an drei Seiten beinahe senkrecht abfallendem Dolomitfelsen. Sie stellt dort das markanteste Wahrzeichen dieser Region dar, gleichzeitig ist sie auch einer der besten Aussichtspunkte der Gegend.

 

Der Rest des Bergfrieds mit neuzeitlichem Glockenturm

 

 

1806 wurde die Burg vom Königreich Bayern in Besitz genommen. Damit nahm der Verfall der Burganlage seinen Anfang. Die Burg verkam zum Steinbruch. Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen, dem Verfall Einhalt zu bieten. Der Verschönerungsverein erwarb die Burg und hat sie aufwändig saniert. In der Nach zum 28.02.2000 stürzte die Palas-Südwand ein. Die Anlage steht heute unter Denkmalschutz. Neben der Besichtigung der Burg sind dort auch Trauungen in der Kapelle und im Burgstübchen möglich. In einem Teil der Anlage, dem sogenannten Langen Haus werden kulturelle Veranstaltungen sowie Seminare und Tagungen angeboten.

Danach war Kaffeezeit angesagt. Gleich gegenüber der Burg im „Hohensteiner Hof“ gab es eine köstliche Spezialität. „Windbeutel“. In allen Größen und mit verschiedenen Füllungen. Einige Mitfahrer meinten, wir sollten uns künftig den steilen, mühevollen Aufstieg auf die Burg sparen und gleich zum Windbeutelessen gehen.

Ein gelungener Ausflug fand seinen schönen Ausklang. Danke Fritz und Gabi für eure tolle Organisation !